Fünf Bauepochen, fünf Risikoprofile

Jede Bauepoche hat ihre typischen Schadstoffe. Je nach Baujahr unterscheiden sich Wahrscheinlichkeit, Art und Schwere der Belastung erheblich. Wähle deine Bauepoche für eine detaillierte Übersicht:

Welcher Pfad passt zu dir?

Hauskäufer

Du willst vor dem Kauf wissen, was im Gebäude steckt. Wähle das Baujahr oben — die jeweilige Detailseite zeigt dir die typischen Schadstoffe für deine Bauepoche. Die Begehungspauschale liegt bei €290 (flat), Probenkosten je nach Schadstoff und Matrix.

Sanierung & Planung

Du planst eine Sanierung. Wir vermitteln zertifizierte Fachbetriebe, vergleichen Angebote und ordnen Zwischenberichte ein — beratend, nicht auf der Baustelle. Mehr zur Sanierungsbegleitung →

Gezielter Verdacht

Du hast einen konkreten Verdacht — eine sichtbare Beschädigung, einen typischen Geruch, eine Anfrage an dich von einer Behörde. Wähle das Baujahr oben, dann eine Einzelanalyse aus dem rechten Block. Im kostenlosen Erstgespräch klären wir, welche Analyse für deine Situation sinnvoll ist.

Die fünf Bauepochen im Überblick

Häufige Fragen

Die häufigsten Gebäudeschadstoffe sind Asbest (in Gebäuden vor 1990), PAK (schwarzer Parkettkleber der 1960er–1970er), PCB (Fugenmassen in Plattenbauten), Blei (Wasserleitungen und Farben vor 1970), KMF (alte Mineralwolle vor 1996), Holzschutzmittel (PCP, Lindan in Dachstühlen) und Radon (natürliches Bodengas, baujahrabhängig).

Ja, das Baujahr ist der wichtigste Indikator für die wahrscheinliche Schadstoffbelastung. Gebäude aus den 1960er–1980er Jahren sind am stärksten belastet. Ältere Gebäude (vor 1945) haben eher Blei und Holzschutzmittel, Neubauten (nach 1990) vor allem VOC und Radon.

Vor einem Immobilienkauf, vor jeder Sanierung oder Renovierung, bei gesundheitlichen Beschwerden oder wenn das Gebäude in einem Radonschutzgebiet liegt. Eine kostenlose Erstberatung klärt, ob und welche Untersuchungen sinnvoll sind.